Liebster Award: 11 Fragen zum Thema bloggen

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On April 16, 2015, Posted by , In Bloggen,Website, By , , With 2 Comments

Liebster Award: 11 Fragen zum Thema bloggen

Was ist der „Liebster Award“

Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger/in gegenseitig 11 Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren.Dabei kommt es zu einer gegenseitigen Vernetzung untereinander, und die Leser können so mehr über die Blogger/in und deren Arbeiten und Arbeitsweise erfahren.

Ich habe in der Vergangenheit schon viel davon gehört und es freut mich, dass mich Adi von Handwerkernet.de hierzu nominiert hat. Ganz herzlichen Dank dafür, lieber Adi. Ich mache sehr gerne mit.

Hier sind die Antworten auf Deine Fragen:

1.Wie reagieren Ihre Kunden auf Ihre Blogbeiträge?

Während eines Kundenbesuches sah ich meinen Blog Posting Ideen für Facebook & Co. an der Pinnwand hängen. Der Kunde teilte mir mit, dass er die 40 Ideen für Social Media Inhalte der Reihe nach postet. Sind 40 Postings erledigt, fängt er von vorne an. Ein anderes Beispiel ist die Tatsache, dass mich viele Kunden fragen, was ein perfektes Xing Profil ausmacht und sich „beschweren“ dass ich darüber noch kein Blog geschrieben habe (was natürlich jetzt in Arbeit ist). Oder ein Erstgespräch bei einem Kunden zum Thema Social Media. Als wir die Vorgehensweise besprochen haben, zauberte er meinen Blog über die strategische Herangehensweise aus seinen Unterlagen hervor und sagte augenzwinkernd, ja genauso habe er sich das vorgestellt. An diesen Beispielen erkenne ich, dass ich durch die Blogs meine Kunden erreiche und auch helfen kann.

 2.Haben Sie sich durch Ihren Blog eine bessere Marktstellung aufgebaut?

Durch ein Blog hat man die Möglichkeit, auf der einen Seite sein Wissen zu repräsentieren und auf der anderen Seite seinen Kunden zu helfen. Gerade wenn ich mir die Zugriffszahlen und den Verlauf auf meiner Webseite über Google Analytics ansehen, merke ich wie stark der Traffic auf meinem Blog ist. Von daher ist die Frage mit einem eindeutigen Ja zu beantworten.

 3.Was sollten Blogger, die gerade starten, auf jeden Fall vermeiden oder beachten?

Die beiden wichtigste Punkte sind

a.)Wie kann ich meinen Kunden und Interessenten durch bloggen helfen?
b.)Was muss ich über Medienrecht wissen?

a.) Der Interessent/Kunde:

Die wichtigste Überlegung sollte immer sein, wie man seine Kunden durch einen Blogbeitrag unterstützen kann. Hilfreich dabei ist es, sich in den Interessenten/Kunden hineinversetzen. Es nutzt nichts, mit Fachbegriffen umherzuwerfen, die der Interessent/Kunde nicht versteht. Dann ist er schnell gelangweilt und wendet sich wieder anderen Dingen zu. Das ist leichter gesagt als getan, denn wir stehen mit unserem Fachwissen an ganz anderer Stelle, als der Interessent/Kunde. Das vergessen die meisten. Ein Blog muss so geschrieben sein, dass es auch Lieschen Müller versteht. (Sorry Lieschen, immer musst Du herhalten).

b.) Medienrecht:

Unendliche Weiten…. Eine leidliche Erfahrung die ich auch schon machen durfte. Ich hatte über eine tolle Veranstaltung, zu der ich über Xing eingeladen wurde, ein Blog Beitrag geschrieben. Der Blog lief sehr gut an, bis ich einen Anruf von der Anwältin (die gleichzeitig auch die Veranstalterin war) bekommen habe, ich solle den Blog rausnehmen und sie könne mich mit € 4.500 abmahnen. Das habe ich dann auch sofort getan und hab anschließend gleich das Gespräch mit meinem Medienanwalt gesucht, da ich mir keiner Schuld bewusst war. Mein Anwalt konnte auch nichts feststellen und meinte man könne es drauf ankommen lassen. Dauer ca. 1 Jahr und Anwaltskosten in Höhe von ca. 1.700 €. Nein Danke. Ich habe mir überlegt, dieser Anwältin zu sagen, welches Pfund dieser Beitrag für das Gelingen Ihres Vorhabens hat, aber ich hab es gelassen. Genau die gleiche Anwältin hat mich übrigens Zwei Tage später angerufen, ich dürfe gerne für Ihr Vorhaben bloggen, da ich einen guten Schreibstil hätte, kostenlos natürlich. Och Nööö!

4. Welchen Fehler -wenn vorhanden- würden Sie beim bloggen nie mehr machen?

Nach wie vor gehe ich auf Veranstaltungen. Daher frage ich vorher beim Veranstalter nach, ob ich darüber bloggen darf. Natürlich bekomme ich immer ein begeistertes Ja von den Veranstaltern, es sind ja meistens Online-Marketing Veranstaltungen und man kennt den Wert, wenn andere über die Veranstaltung ein Blog schreiben.

5. Auf welche Social-Media-Plattform, auf der Sie Ihre Beiträge bekannt geben, könnten Sie verzichten?

Auf gar keine. Jede Plattform ist wichtig und unterscheidet sich. Hauptsächlich bin ich auf Facebook, Twitter und Google+ vertreten. Grob gesagt habe ich Facebook ausgewählt, weil dort fast alle vertreten sind, Twitter weil ich dort mehrfach posten kann und weil dort eine ganz andere Dynamik herrscht, wie dies in anderen Social Media Netzwerken der Fall ist. Google+ nutze ich für die Suchmaschinenoptimierung und muss sagen, dass das eigentlich mein liebstes Netzwerk ist, obwohl dort wenig von meiner Zielgruppe Ihre Accounts haben.

6. Welche Plattform im Social-Media-Bereich ist Ihre Lieblingsplattform, um Ihre Blogbeiträge bekannt zu machen?

Wenn ich ein Blog schreibe, dann veröffentliche ich dieses nach und nach in allen Netzwerken. Während ich bei Twitter meinen Beitrag mehrfach poste, halte ich mich bei Google+ oder Facebook eher zurück. Die meisten Seitenzugriffe habe ich jedoch über Facebook, wohin gegen der Blog am meisten über Twitter geteilt wird.  Jedoch ist Facebook die erste Anlaufstelle zum Bekanntmachen meines Blogs.

7. Halten Sie zum bloggen eine gewisse Taktik ein?

Ja, meine Taktik besteht darin, auf meine Kunden zu hören.Was bewegt Sie? Welche Fragen stellen Sie mir? Wo liegen Defizite? Wie kann ich unterstützen? Wo liegen die Interessen?

8.Wieviel Zeit planen Sie wöchentlich für Ihre Blogaktivitäten ein?

Viel zu wenig. Als Einzelkämpfer bin ich für meine Kunden aktiv und versuche ihr Geschäft durch Online-Marketing voranzutreiben. Ich habe eine Liste mit zukünftigen Blog Beiträgen zusammengestellt, die immer länger wird. Mein Anspruch ist der, dass ich alles selber recherchiere und schreibe, das kostet Zeit und Aufwand. Doch wie gesagt, die Zeit investiere ich lieber in meine Kunden und muss für mich noch ein richtiges Mittelmaß finden. Wie war das mit dem Sprichwort? Die Schuster haben die schlechtesten Schuhe.

9. Gibt es einen Blogbeitrag, den Sie nie wieder ins Netz stellen würden?

Ja, diesen Blog über die Xing Veranstaltung, aber nur wegen dem blöden Ausgang.  😉

10.Empfehlen Sie Ihrer Branche sich allgemein mehr mit dem Thema Blog und der Wirkung eines Solchen zu beschäftigen?

Ja, Ja und Ja. Ich empfehle es nicht nur in meiner Branche,  sondern für alle Firmen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Branche der Kunde kommt.

Die größten Vorteile sind:

  • Mehrwerte für seine Kunden und Interessenten
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Bekanntheit steigern
  • Kundenbindung
  • Sich als Experte positionieren
  • Neue Kunden gewinnen
  • In einen Dialog treten

11.Würden Sie mir zustimmen, wenn ich sage, dass ein Blog für viele Unternehmen in der Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen wird?

Da stimme ich gerne zu. Unsere Aufgabe ist es, die Kunden dorthin zu führen und die Vorteile eines Blogs darzulegen. Und ihn dabei bei seiner Strategie zu unterstützen. Viele Kunden haben nicht die Zeit dafür, deshalb nehmen wir dem Kunden diese Arbeiten ab und bloggen für ihn.

Vielen Dank fürs Lesen und Ihr Interesse. Danke auch noch mal an Adi für die Nominierung. Hat sehr viel Spass gemacht, Deine Fragen zu beantworten.

Hier sind meine 11 Fragen. Auf Ihre Antworten sind wie alle sehr gespannt. Viel Spass und bei Rückfragen gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

11 Fragen an Blogger

1.) Warum haben Sie mit dem Bloggen begonnen?

2.) Welches Blog war am erfolgreichsten und warum?

3.) Welches Blog das Sie gelesen haben, ist Ihr Lieblingsblog. (Sofern es einen gibt).

4.) Wie machen Sie auf Ihr Blog aufmerksam?

5.) Wie finden Sie Zeit für ein Blog und wieviel Zeit wenden Sie pro Woche auf?

6.) Schreiben Sie alle Blogs selber?

7.) Woher holen Sie sich die Ideen für ein Blog?

8.) Stimmen Sie mir zu, dass Bloggen sehr gut für Suchmaschinenoptimierung ist?

9.) Motivieren Sie Ihre Kunden/Leser/Interessenten zum „selber bloggen“?

10.) Video-Blogs sind ein großes Thema im Online-Marketing. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung und konnten Sie bereits Erfahrungen damit sammeln?

11.) Schreiben Sie Blogs ausschließlich über Ihre Themengebiete oder bloggen Sie auch über andere interessante Neuigkeiten?

 

Und hier ist meine Nominierung:

 

Dr. Annika Lamer,
Texterin für On- & Offline Marketing
Annika Lamer, Berlin

Danke fürs Mitmachen; ich freue mich schon auf Ihre Antworten. Sagen Sie gerne Bescheid, wenn Ihr Liebster Award Online ist, ich werde dann Ihr Blog hier verlinken. Viel Spass!

 

Die Regeln für die nominierten Blogs:

Danke der Person, die Sie/Dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke/ verlinken Sie den Blog dieser Person in Ihrem/Deinem Beitrag.
Beantworte/n Sie die 11 Fragen, die Ihnen/Dir der nominierende Blogger stellt.
Nominieren Sie 3 bis 11 weitere Blogger für den „Liebster Award“
Stellen Sie eine Liste mit 11 Fragen für Ihre nominierten Blogger zusammen.  Schreiben Sie diese Regeln in Ihren Artikel zum „Liebster Award“, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
Informieren Sie Ihre nominierten Blogger über die Nominierung und Ihren Artikel.

Die Antworten zu Liebster Award

Dr. Annika Lamer:
Tolle Antworten und sehr interessante Fragen. Es lohnt sich, dabei zu bleiben! Vielen Dank, liebe Annika.

 

 

 

 

 

 

2 Comments so far:

  1. Hallo Tanja,

    danke für die Einblicke in Deinen Blogalltag – und danke für die Nominierung! (Wir sind ja unter Bloggerinnen, da gehe ich einfach mal zum Du über …).

    Den Tipp, sich als Blogger mit Medienrecht zu beschäftigen, liest man nicht oft. Da steckt bei Dir ja wirklich eine leidvolle Erfahrung dahinter! Kann man nur den Kopf drüber schütteln, was die Dame sich dabei gedacht hat. Für mich völlig unverständlich.

    Viele Grüße
    Annika

    • facebook-profile-pictureTanja Schantz sagt:

      Hallo Annika,
      vielen Dank für Deine Nachricht.

      Ja, der Anruf war damals ein ziemlicher Schock für mich. Dadurch war ich aber auch gewarnt, wie schnell so etwas gehen kann. Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz ist zwar auch in den Online-Medien gültig, aber die Rechtsprechung ist im Gegensatz zur digitalen Revolution leider sehr viel langsamer. Leider kann man immer abgemahnt werden, auch wenn rechtlich alles in Ordnung ist.
      Liebe Grüße
      Tanja

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